{"id":96,"date":"2022-03-16T06:12:13","date_gmt":"2022-03-16T05:12:13","guid":{"rendered":"http:\/\/dfbfmc.de\/?p=96"},"modified":"2022-02-27T12:22:24","modified_gmt":"2022-02-27T11:22:24","slug":"beitrag-1","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dfbfmc.de\/?p=96","title":{"rendered":"Leiharbeit"},"content":{"rendered":"<p><span class=\"usercontent\">Gerade in Krisenzeiten werden Leiharbeiter*innen oft als erste entlassen. Dies ist nicht fair und auch vermeidbar. Denn daurch kommen viele Leiharbeiter*innen in existenzielle N\u00f6te. Doch was k\u00f6nnen wir tun? Wie k\u00f6nnen wir den Einsatz von Leiharbeitern reduzieren aber dadurch die Stammbelegschaft nicht gef\u00e4hrden? Ein einfaches Mittel sind <strong>befristete Einstellungen<\/strong>. Dadurch wird die Flexquote nicht verringert, aber alle Kollegen*innen die befristet eingestellt sind bekommen nach zeitlichen Fristen die selben Vorteile wie das Stammpersonal. Der <strong>Lohn kommt bei den Kollegen*innen an<\/strong> und es wird <strong>keine Leihfirma<\/strong> damit <strong>finanziert<\/strong>. Doch was tun wir dann in Krisenzeiten? Auch hier gibt es M\u00f6glichkeiten. Der Gleitzeitrahmen kann ausgereizt und evtl. auch ausgeweitet werden. Weiterhin gibt es das Mittel der Kurzarbeit und als letzte M\u00f6glichkeit k\u00f6nnen befristete Vertr\u00e4ge nicht verl\u00e4ngert werden.<br \/>\n<\/span><\/p>\n<p><strong>Eine Personalnummer \u00e4ndert viel!<\/strong> Sie hat nicht nur finanzielle Vorteile sondern diese Mitarbeiter*innen identifizieren sich auch besser mit dem Unternehmen. Sie arbeiten gemeinsam mit der Stammbelegschaft an den gesetzten Zielen, da auch sie davon profitieren. Auch die Einsatzdauer bei einer Befristung ist l\u00e4nger als die maximale \u00dcberlassungsdauer eines Leiharbeiters. Dadurch spart das Unterenehmen Kosten bei der Einarbeitung und die Produktionszahlen steigen durch die frei gewordenen Kapazit\u00e4ten.<\/p>\n<p>Doch ganz ohne Leiharbeiter geht es nicht. Aber wann ist der richtige Zeitpunkt einen Leiharbeiter einzusetzen. Diese <strong>Einsatzgr\u00fcnde<\/strong> m\u00fcssen \u00fcberarbeitet werden. Wir halten den kurzfristigen Einsatz von Leiharbeitern z.B. bei au\u00dferplanm\u00e4ssigen St\u00fcckzahlerh\u00f6hungen f\u00fcr sinnvoll. Denn die ben\u00f6tigten Mitarbeiter*innen waren in der Personalplanung am Anfang des Jahres nicht geplant. Bei Langzeiterkrankten k\u00f6nnen auch f\u00fcr die Dauer der Erkrankung Leiharbeiter*innen eingesetzt werden. Ebenfalls ist ein Einsatz von Leiharbeitern als Vertretung f\u00fcr eine anstehende Elternzeit denkbar.<\/p>\n<p>Wie sollten wir also mit den aktuellen Leiharbeitern umgehen? Ganz einfach: Bietet ihnen einen Zeitvertrag an, gerade in den Bereichen, in denen die Leiharbeiter bereits in der Peronalplanung einberechnet wurden. Wir wissen aber auch, dass manche Leiharbeiter gar keinen befristeten Vertrag m\u00f6chten. Denn Leiharbeit hat gerade in gehobenen Positionen auch Vorteile. Die Kollegen*innen sammeln durch Leiharbeit Berufserfahrung in verschiedenen Bereichen f\u00fcr ihren sp\u00e4teren Werdegang. Aber diese Kollegen*innen arbeiten meist auch zu besseren Konditionen als ihre Kollegen*innen in der Produktion. In diesem Fall akzeptieren und respektieren wir nat\u00fcrlich den Wunsch dieser Kollegen*inne bei der Leiharbeitsfirma bleiben zu wollen.<\/p>\n<h2><strong><span style=\"color: #008000;\">Wie sieht also nun unser Fazit zu diesem Thema aus?<\/span><\/strong><\/h2>\n<p><strong>Die freien Betriebsr\u00e4te postionieren sich hier ganz klar: Eine Reduzierung der Leiharbeit muss her. Die Einsatzgr\u00fcnde von Leiharbeitern m\u00fcssen \u00fcberarbeitet werden. Auch Kollegen*innen aus der Entwicklung sollen befristete Vertr\u00e4ge angeboten werden. Wer dies nicht m\u00f6chte wird nat\u00fcrlich selbstverst\u00e4ndlich seinen Leiharbeitsstatus behalten.<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gerade in Krisenzeiten werden Leiharbeiter*innen oft als erste entlassen. Dies ist nicht fair und auch vermeidbar. Denn daurch kommen viele Leiharbeiter*innen in existenzielle N\u00f6te. Doch was k\u00f6nnen wir tun? 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